Jetzt steht der Übernahme von Motorola Mobility durch Google nichts mehr im Weg. Wie Heise berichtet, haben auch die chinesischen Regierungsbehörden zugestimmt, unter der Voraussetzung, dass das Betriebssystem Android mindestens fünf Jahre lang gratis bleibt. Die zuständigen Stellen aus Europa und den USA hatten bereits im Februar dieses Jahres grünes Licht für die Übernahme gegeben. Der Kauf von Motorola wird die bislang größte Übernahme durch Google sein. Kostenpunkt: 12,5 Milliarden US-Dollar.

Am Sonntag darf es ruhig mal ein bisschen Boulevard sein. Wie ein Blick auf das Profil Mark Zuckerbergs bei Facebook verrät, hat dieser gestern, also am 19. Mai, seine Freundin Priscilla Chan geheiratet. Die beiden sind seit College-Zeiten ein Paar. Ob die Medizinerin zur Bedingung gemacht hatte, dass Zuckerberg ein paar Milliarden Dollar mehr auf dem Konto haben müsste, um ihr Ehemann zu werden, ist nicht bekannt. Nach dem Börsengang des sozialen Netzwerks ist das aber so. Ein gute Partie, könnte man sagen.

Eine ganz amüsante Beobachtung, aus der jeder seine eigenen Schlüsse ziehen muss, stammt von DataSift und handelt vom gestrigen Börsenstart Facebooks. Wie TechCrunch berichtet, war Facebook über viele Stunden das trending topic bei Twitter. DataSift zeigt nun einer Grafik, dass die Art und Weise, wie auf Twitter über Facebook geschrieben wurde, sich im Kursverlauf der Aktie wiederfand – mit rund 20 Minuten Verzögerung. Falls also Anleger nach dem Prinzip vorgegangen sein sollten, sich nach dem zu richten, wie bei Twitter die Stimmung war, hat das funktioniert. Falls nicht, ist es ein witziger Zufall.

Lau oder mau – so nannten Kommentatoren den gestrigen Börsenstart von Facebook an der Technologiebörse Nasdaq. Der Kurs der Aktie sprang ein wenig nervös hin und her, verzeichnete nicht die mancherseits erwarteten hohen Gewinne und lag bei Börsenschluss gerade mal 23 Cent über dem Ausgabepreis von 38 Dollar. Der Wert von Facebook als Unternehmenlag zum Start bei 115 Milliarden Dollar. Investoren hatten sich in den Wochen vor dem Börsenstart sehr interessiert gezeigt. Unklar war, wie private Anlegen handeln würden. Mit dem Aktiengang hat Gründer und Chef Mark Zuckerberg einen Teil seiner Aktien verkauft, hält aber mit seinem jetzigen Anteil noch so viel in der Hand, dass die Kontrolle des sozialen Netzwerks nach wie vor bei ihm liegt.

Das iPhone 5 (oder wird es „das neue iPhone“ heißen?) soll laut Medienberichten ein deutlich größeres Display als bisherige iPhones haben. T3n berichtet, dass verschiedene US-Medien, wie Wall Street Journal, Reuters und Bloomberg, dies unabhängig voneinander geschrieben haben. Die Gerüchte besagen, dass Apple Bestellungen für Displays in Japan und Korea aufgegeben habe, die mindestens eine Displaydiagonale von vier Zoll haben sollten. Außerdem heißt es, Steve Jobs habe bis Oktober vergangenen Jahres an der Entwicklung des neuen iPhones intensiv mitgearbeitet und habe sich für ein größeres Display entschieden.

Heute geht es los. Um 11 Uhr Ortszeit, also 17 Uhr unserer Zeit, geht Facebook in New York an die Börse und wird damit Teil des Nasdaq. Gestern Abend wurde bekannt, dass der Konzern seine Aktien für 38 Dollar pro Stück an die Investoren verkauft und damit die Preisspanne komplett ausreizt. Facebook wird so auf einen Schlag um 16 Milliarden US-Dollar reicher geworden. Das Unternehmen wird danach auf einen Wert von 104 Milliarden Dollar geschätzt – so hoch wurde noch kein Unternehmen beim Börsenstart in den USA eingeschätzt. Zum Vergleich: Google war bei seinem Börsenstart 2004 auf eine Gesamtbewertung von 23 Milliarden US-Dollar gekommen. Jetzt wird gespannt erwartet, ob Facebook die hohen Erwartungen erfüllen und lukrative Geschäftsmodelle finden wird. (via FTD)

Der Branchenverband Bitkom liefert einige aktuelle Zahlen zu Sozialen Netzwerken in Deutschland. Demnach sind 74 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland in einem sozialen Netzwerk angemeldet. Rund zwei Drittel nutzen das Netzwerk auch. Bei den 14- bis 29-Järhigen sind 85 Prozent bei Facebook und Co. aktiv, in der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es 65 und in der Generation 50 plus noch 46 Prozent. Das am häufigsten genutzte Netzwerk ist mit Abstand Facebook. 45 Prozent, also fast jeder zweite deutsche Internet-User, ist bei Facebook und verbringt dort durchschnittlich 16 Prozent seiner Online-Zeit. Dahinter liegen Stayfriends, Wer-kennt-wen und StudiVZ.

Apples iPhone hat einen Rekord aufgestellt. Es erreicht jetzt in den USA eine 83. Genau genommen: 83 Punkte von 100, bezogen auf Kundenzufriedenheit. Das berichtet Heise. Danach hat es noch nie ein Mobiltelefonhersteller geschafft, auf dem American Customer Satisfaction Index (ACSI) einen höheren Wert als 80 zu erreichen. Der Branchendurchschnitt liegt bei 74 Punkten. Apple liegt aktuell mit seinen 83 Punkten weit in Führung. Dahinter liegen HTC, LG und Nokia mit jeweils 75 Punkten, gefolgt von Samsung mit 71 und RIM (Blackberry) mit 69 Punkten.

Microsoft-Chef Steve Ballmer ist vom amerikanischen Forbes-Magazin zum schlechtesten Vorstandschef der USA gewählt worden. Das berichtet Golem. Forbes gebe die Empfehlung, Ballmer so schnell wie möglich zu entlassen, weil sonst das gleiche Schicksal wie beim kanadischen Software-Konzern RIM drohe. Ballmer sei anzulasten, dass Microsoft in den Wachstumsmärkten für mobile Musik, Handys und Tablets keine große Rolle spiele und damit letztlich Unternehmen wie Dell, Hewlett-Packard oder Nokia geschadet habe. Zu späte und zu wenig spektakuläre Produktvorstellungen sowie zu teure Produktionen stünden außerdem auf der Negativ-Liste.

Bei der Arbeit kann weiter fröhlich gefacebookt werden. Denn: Erfolgreiche machen das so. Zumindest legt eine neue Studie von Google nahe, dass die Ansicht, soziale Netzwerke würden Mitarbeiter von der Arbeit abhalten, nicht ganz richtig ist. Wie Heise berichtet, besagt die Studie, dass die Bei-der-Arbeit-Nutzer sozialer Netzwerke sich als erfolgreich, zufrieden und produktiv einschätzen würden. 79 Prozent der User seien kürzlich befördert. Bei Nichtnutzern sei der Anteil bei 54 Prozent. Die Befragten gaben zu 42 Prozent an, sie würden die Netzwerke besonders häufig für die Informations- und Expertensuche einsetzen. 36 Prozent nannten die Verbesserung von Kooperation und Wissensaustausch.

Interessante Zahlen zu Twitter kommen aus Großbritannien. Wie der Guardian berichtet, haben die Briten die Zahl von 10 Millionen aktiven Twitterern gesprengt. Damit ist das Vereinigte Königreich die viertgrößte Twitternation der Welt. Von diesen 10 Millionen nutzen ganze 80 Prozent Twitter mobil, also über ihr Smartphone. Weltweit hat Twitter 140 Millionen User, die den Dienst zu 55 Prozent von unterwegs nutzen. Vor Großbritannien beim Twittern liegen nur die Länder USA, Brasilien und Japan. Dass Twitter ein Dienst ist, der zum Produzieren von Content animiert, zeigt eine weitere Zahl: 60 Prozent der User setzen Tweets ab, während im Vergleich dazu nur ein Prozent aller YouTube-Nutzer Videos posten.

Ein klarer Trend ist, dass Menschen sich immer mehr Videos online anschauen. Wie Heise berichtet, hat sich die durchschnittliche Nutzungszeit pro Besucher um 33,7 Prozent auf 27 Stunden im Monat erhöht. Von den 46,9 Millionen deutschen Usern, die sich im März ein Video im Netz angesehen haben, waren es immerhin 3,2 Millionen, die das Video auf dem Smartphone konsumiert haben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Anstieg um 70 Prozent. Die Verteilung, von welchem Anbieter die Videos geschaut werden, sieht so aus: Platz eins belegen die Google-Angebote, von denen YouTube mit 99,7 Prozent fast die absolute Menge abdeckt. Platz zwei gehört ProSiebenSa1 mit Diensten wie MyVideo oder Maxdome. Den dritten Platz belegen Seiten von United Internet und auf Platz vier schließlich steht Facebook.

Das Business-Netzwerk Xing wächst. Laut Heise hat Xing in den ersten drei Monaten dieses Jahres 233.000 neue Mitglieder hinzu gewonnen und verzeichnet damit das stärkste Wachstum seit drei Jahren. In Deutschland, Österreich und der Schweiz habe Xing nun insgesamt 12,1 Millionen Mitglieder. Auch der Umsatz sei im ersten Quartal um 13 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr angestiegen. Einen leichten Anstieg verzeichnete Xing mit seinem Premium-Angebot. Es wurden statt 11,13 Millionen Euro nun 11,75 Millionen Euro Umsatz damit gemacht. Stärker gewachsen ist der Bereich E-Recruiting, nämlich um 28 Prozent. Hierbei handelt es sich um ein Angebot für Personalentscheider und Headhunter. Gegen Aufpreis bekommen diese zusätzliche Suchfunktionen geboten.

Nun ist passiert, was viele erwartet haben. Yahoo hat am Sonntag verkündet, CEO Scott Thompson habe das Unternehmen nach nur vier Monaten mit sofortiger Wirkung verlassen. Wie berichtet, war aufgeflogen, dass Thompson bei seinem Lebenslauf geschummelt hatte. Statt eines angegebenen Bachelor-Abschlusses in Informatik hatte er lediglich einen in Buchhaltung. Eine öffentliche Erklärung von Thompson hatte es dazu nicht gegeben. Yahoo hatte lediglich verlautbart, es habe sich um ein Versehen gehandelt. Für den ohnehin angeschlagenen Internetkonzern sind das alles keine guten Nachrichten.

Über Gefahren im Netz wird viel geschrieben. Dennoch führt dies nicht unbedingt dazu, dass Nutzer ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärfen. So berichtet der Branchenverband Bitkom aktuell, dass fast jeder fünfte Internet-User (18 Prozent) weder Virenschutz noch Firewall auf seinem privaten Rechner nutzt. Im Gegensatz zum Vorjahr ist die Zahl nur unwesentlich gesunken. „Die Gefahren für Internet-Surfer sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, doch leider verhält sich ein Teil der Onliner fahrlässig und gefährdet damit sich und andere“, so der Hauptgeschäftsführer des Bitkom, Dr. Bernhard Rohleder.

Wahrscheinlich ist es auch ein bisschen der Frust darüber gewesen, dass Europa nicht die Vorzüge des neuen iPads samt Nutzung der schnelleren Bandbreite 4G-LTE genießen kann,der die Kritik nicht abklingen ließ. Jetzt jedenfalls hat Apple in seinen Stores reagiert und das neue iPad etwas umbenannt. Nicht mehr „iPad WiFi + 4G” ist der offizielle Name, sondern “iPad WiFi + Cellular“. Das berichtet 9to5Mac. Damit reagiert Apple zum einen auf die anhaltende Kritik besonders aus Großbritannien und Australien und geht zum anderen aus der üblichen Namensgebung heraus. Denn das iPad 2 etwa wird immer noch unter dem Namen “iPad 2 + 3G” verkauft.

Wer seine Lieblingsfotos  nicht nur von der App-Community bei Instagram bewundern lassen möchte, sondern auch von Besuchern in der eigenen Küche, kann jetzt aufatmen. Denn das ist möglich. Das Berliner Start-up Unternehmen Picpack will eine einfache Geschäftsidee zum Erfolg bringen: Kühlschrank-Magneten aus Instagram-Bildern herstellen. Laut Golem sollen die Magneten 58 mal 58 Millimeter groß sein und abgerundete Ecken haben. Sehr gut haften sollen sie außerdem. Unter getpicpack.com gibt es Instagram-Bilder im Zwölfer-Pack für 18 Euro inklusive Versand.

Seit gestern Abend steht ein neuer Entwurf für den Umgang mit Nutzerdaten von und bei Facebook online. Wer Mitglied bei Facebook ist, hat nun bis zum 18. Mai die Chance, den Entwurf auf der Corporate-Governance-Seite des sozialen Netzwerks zu kommentieren. Der jetzige Entwurf ist bereits eine überarbeitete Fassung, da irische Datenschützer einige Änderungen angemahnt hatten. Irland ist deshalb zuständig in Europa, weil Facebook dort seinen europäischen Hauptsitz hat. (via Heise)

Auch wenn viel gelästert wird über den Muttertag, ist es dennoch unangenehm, wenn man ihn vergisst. Zumal Muttertage in Zeiten von Internet kaum Aufwand erfordern. Wie der Branchenverband Bitkom berichtet, wollen mehr als zwei Millionen Deutsche ihren Müttern am kommenden Sonntag über das Internet Blumen zukommen lassen. Die Zufriedenheit mit dem Service von Online-Blumenhändlern sei  groß. Zwar müssten Lieferzeiten beachtet werden, doch einige Internet-Floristen würden sogar eine rechtzeitige Lieferung zusagen, wenn bis spätestens Samstagvormittag bestellt würde.

Der deutsche PC-Markt entwickelt sich ein wenig anders als der gesamte Markt Westeuropa. Wie Heise berichtet, ist der weltweit und in Westeuropa führende Computer-Hersteller Hewlett-Packard (HP) in Deutschland auf Platz drei abgerutscht. Vorn liegen hier nun Acer mit einem Marktanteil von 15 Pozent und Lenovo mit 14,9 Prozent. HP ist mit 14,5 Prozent Marktanteil allerdings dicht dahinter. Im Gegensatz zur Entwicklung in Westeuropa verzeichnete der deutsche PC-Markt ein Wachstum von 7,1 Prozent. Der Absatz in ganz Westeuropa hingegen sank um 3,1 Prozent. Grund dafür sei wohl, dass in Deutschland besonders viele Unternehmen neue Computer gekauft hätten und Acer hier eine starke Rolle einnehme.